Technical data Radio beacon
  Call sign : DI2AM
  Location : 54°08'31" north
    12°05'10" east
  Locator: JO64bd
  Frequency : 505.180 kHz
  PA : IRFP260
  Vcc PA : 5 V
  Input : 18 W
  Load L : ca. 120 µH
  Ant. Capacity : ca. 800 pF
  I Ant. : ca 1.7 A
  Ant. Height : 35 m ASL
  Modulation : CW and QRSS CW


actually there are more than 100 receiving reports,
new receiving report: ODX 5932 km, US east coast and a report from a canaidan radio amateur too.

•  Ab 1907 wurde der Mittelwellenbereich mit der internationalen Not- und Anruffrequenz 500 kHz = 600m Wellenlänge im Seefunkdienst genutzt. 500 kHz spielte eine zentrale Rolle bei der Sicherung menschlichen Lebens auf See (SOLAS).

•  Seit der Einführung von GMDSS im Jahre 1998 erfolgt der gesamte Not- und Sicherheitsdienst auf anderen Übertragungswegen (u.a. Satellitenfunk).

•  500 kHz wird nur noch an wenigen Funkstellen auf nationaler Basis als Notfrequenz überwacht. Im Seefunkdienst spielt 500 kHz keine Rolle mehr.

•  Durch das Freiwerden dieses Frequenzbereiches kamen sofort Begehrlichkeiten nach dieser "natürlichen Ressource Frequenzspektrum" auf.

•  Dieser Frequenzbereich wird sicher anderen Anwendungen geöffnet.

•  Kommerzielle Interessen sind z.B. die Nutzung durch Navtex (ein Fernschreibverfahren), DGPS (ein verbessertes, jedoch nicht seefahrtspezifisches Navigationsverfahren) und andere. Hinter diesen steht die Industrie mit z.T. erheblichen finanziellen Möglichkeiten.

•  Bei den nichtkommerziellen Interessen sind der Amateurfunk, der in diesem Bereich auf eine neue zusätzliche Bandzuteilung hofft, und vor allem seefahrtsinteressierte museale Traditionspflege zu nennen. Durch die Rolle, die die Frequenz 500 kHz fast 100 Jahre lang spielte - auf dieser spielten sich z.B. auch der gesamte Seenotverkehr der Titanic-Katastrophe und anderer Tragödien ab - wollen viele ehemalige Seefunkoffiziere dieser Frequenz einen besonderen Schutzstatus zugewiesen wissen und diese z.B. für Aktivitäten von Museumsstationen (Schiffe und Küstenfunkstellen) nutzen.

•  Es gibt sehr viel, teilweise kontroverse Polemik dieser beider Interessengruppen.

•  Durch Sondergenehmigungen einzelner nationaler Verwaltungen gibt es bereits einige private Initiativen und Sendeaktivitäten dieser nichtkommerziellen Gruppen, z.B. in den USA, in Großbritannien und auch in Deutschland.

•  Eine endgültige Entscheidung zur zukünftigen Nutzung dieses interessanten Frequenzbereiches fällt auf internationaler Basis auf einer der künftigen Weltfunkverwaltungskonferenzen.

•  Der Marcom-Funkverband umfaßt ehemalige Seefunkoffiziere der Handels- und Fischereiflotte, die Amateurfunk zu ihrem Hobby gemacht haben. Wir sehen eine besondere moralische Verpflichtung, genannte nichtkommerzielle Interessen zu unterstützen. Marcom betreibt an Bord des Rostocker Traditionsschiffes eine Amateurfunkstelle, der Verein Seefunk FX Intern eine Museumsausstellung zum Seefunkdienst.

•  Anfang August 2007 erhielten wir eine Sondergenehmigung zum Betrieb einer Funkbake.

•  Am Samstag, dem 4.8.2007 wurde um 1100 Ortszeit an Bord des Traditionsschiffes in Rostock die Funkbake DI2AM auf der zugeteilten Frequenz 505,1 kHz in Betrieb genommen. Bis Montag früh lagen bereits 20 Empfangsberichte u.A. aus England, Frankreich, den Niederlanden und ganz Deutschland vor.